Künstlerisch interessiert war ich schon als Kind. Besonders Vögel habe ich gern gestaltet, später menschliche Darstellungen, in der Schule mochte ich detailgenaue Zeichnungen und das Arbeiten mit Ton.
Als ich am Ende der Schulzeit von einem Berufsfeld namens „Kunsttherapie“ gelesen hatte, wusste ich, genau das will ich machen. Nachdem ich zunächst als Krankenschwester ausgebildet wurde und viele Jahre in diesem Beruf gearbeitet habe, bin ich 2017 auf die Möglichkeit gestoßen, eine zweijährige, berufsbegleitende Ausbildung zur Kunsttherapeutin zu absolvieren. Mein berufliches Umfeld ermöglichte es mir dann seit 2019, einmal in der Woche in einer Seniorenpflege mit älteren Menschen künstlerisch zu arbeiten. Doch schnell merkte ich, dass noch Puzzleteile fehlen… Wie kann ich Bilder noch betrachten, was brauchen Menschen beim Kunstmachen und wie kann ich unterstützend anwesend sein.
2020 begann ich ein vierjähriges, berufsbegleitendes Studium Kunsttherapie/Sozialkunst, in dem ich umfangreiche Einblicke ins künstlerische Arbeiten gewann und verschiedenste Methoden sowie auch mich selbst besser kennenlernte.